Der eingeklemmte Nerv – warum Finger kribbeln und schwach werden
Shownotes
Das Sulcus-ulnaris-Syndrom ist eine häufige Nerveneinengung am Ellenbogen. Dabei wird der Ulnarisnerv im sogenannten Sulcus ulnaris gereizt oder eingeklemmt. Typische Ursachen sind dauerhafter Druck auf den Ellenbogen, häufiges Beugen des Arms oder Überlastung. Auch Verletzungen, Entzündungen oder knöcherne Veränderungen können eine Rolle spielen. Betroffene bemerken oft Kribbeln oder Taubheitsgefühle im kleinen Finger und Ringfinger. Zusätzlich können Schmerzen am Ellenbogen und eine Schwäche der Hand auftreten. In fortgeschrittenen Fällen fällt das Greifen oder Halten von Gegenständen schwer. Die Diagnose erfolgt meist durch Untersuchung und Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Die Therapie reicht von Schonung und Physiotherapie bis zu Schienen oder Medikamenten. Wenn die Beschwerden stärker werden oder dauerhaft bestehen, kann eine Operation notwendig sein.
Prof. Dr. med. Christian Woiciechowsky Privatpraxis für Neurochirurgie, Rücken- & Sportmedizin und Schmerztherapie Tauentzienstr. 7B/C 10789 Berlin Tel.: 030 26396480 oder 030 89048503 FAX: 030 263964811 WhatsApp: https://wa.me/message/5XRR2QVMDOZ2J1 email: prof@woiciechowsky.de www.neurochirurgie-berlin.org
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00:00:00: Guten Tag, guten Abend, gute Nacht oder guten Morgen.
00:00:05: Je nachdem wo Sie sind willkommen zurück zu ohne Nerven kein Schmerz den Podcast über Schmerztherapie die eine Wurzel ansetzt und in dieser Folge sprechen wir über das Sulkos-Ulnare-Syndrom.
00:00:20: Viele kennen das Gefühl beim Anlehen auf den Ellenbogen oder nach einer nacht indem man einen Arm irgendwie angewinkelt auf dem Kissen hatte plötzlich am Morgen so ein Kribbelgefühl im Ring und Kleinfinger, das dann irgendwie auch auf des Tages vorbeigeht.
00:00:36: Aber wenn dieses Kribeln dauerhaft wird... Wenn die Finger sich taub anfühlen und wenn die Handspräche wirkt, die Feinmotorik so ein bisschen nachlässt, ist das kein harmloses Zeichen.
00:00:49: Es ist wirklich der Nerv leidet!
00:00:52: Und genau das ist ja dem Dauersgangspunkt unseres Podcasts ohne Nervenkeinschmerz Kein Taubweißgefühl, keine Schwäche.
00:01:01: Kein Kribbelgefühl.
00:01:03: Ohne Nerven geht nichts und deshalb ist immer der effektivste Weg zur Heilung nicht die Unterdrückung von Symptomen sondern eben die Suche nach dem Betroffenen Nerven.
00:01:17: Und heute geht es um den Nervus onaris.
00:01:21: Das ist ein wichtiger Nerv an der Hand und das Engpasssyndrom befindet sich am.
00:01:29: Aber beginnen wir mit der Antomie.
00:01:32: Der Nervus onlaris entsteht aus dem so genannten Plexus brachiales am Hals und er wird hauptsächlich von den Nervenwurzeln Zinacht und TH-I gebildet, d.h.
00:01:43: zwischen dem siebten Halswirbeln und dem ersten Brustwirbel bzw.
00:01:50: dem zweiten Brustwirbel.
00:01:54: Er zieht dann nach vorn entlang des Oberarms Passiert hinter dem Epikondulus medialis humeri durch den sogenannten sulcus nerviulnaris.
00:02:04: Das ist eine tastbare Rinne, wenn man so am Unterarm fühlt, am Ellenbogen dann kann man die auch selbst testen.
00:02:11: und diese Rinne hat dem Symdrom ihren Namen gegeben nämlich das sulcus ulnaris.
00:02:17: und dann tritt er in den Kubitalkanal oder Tunnel.
00:02:23: Und dieser Tunnel wird gebildet von einem Ligament, also von einem fibrösen Band zwischen dem Bikondilus medialis und dem sogenannten Oleekranon.
00:02:34: So wie durch Muskeln den Flexocarpi Ulnaris der den Nerven vom beiden Seiten umschließt.
00:02:40: Und weiter unten zieht der Nerv dann in den Unterarm und innerviert motorisch verschiedene Handmuskeln.
00:02:48: Sensibel, also gefühlsmäßig versorgt der Nervus ulnaris den Kleinfinger vollständig und die Ulnare Hälfte des Ringfingers auf dem Handdrücken und der Hand Innenfläche.
00:03:02: Das ist das klassische Ausfallsgebiet wenn der Nerv in dem Sulkus ulnares eingeklemmt ist.
00:03:09: Und warum ist der Nerve an dieser Stelle so verletzlich?
00:03:12: Weil er in der Ellenbogenbeuge nicht nur unter mechanischem Druck sondern auch unter Zugspannung leidet.
00:03:19: Beim Beugen des Ellenbogens verlängert sich der Weg, den er nervt nehmen muss.
00:03:23: Er wird auf Dehnung beansprucht.
00:03:25: Gleichzeitig verengt sich der Tunnel weil das Bandstraffer wird und der Muskelanteil des Flexocarpiulinares anschwindet.
00:03:34: Das bedeutet Beugung ist für einen bereits vorgeschädigten Nerven-Gift.
00:03:40: Der Druck im Tunnel steigt bei neunzig Grad Beugungen auf das Sechsfache des Ruhedrucks.
00:03:48: Dieser biomechanische Teufelskreis erklärt, warum viele Patienten nachts beschwerden haben.
00:03:55: Sie schlafen mit angewickelten Armen und er erklärt warum Berufe mit langer Ellenbogen Beugung und wiederholtem Aufstützen auf die Ellenboden besonders gefährdet sind wie zum Beispiel Musiker oder Schreibtischarbeiter oder auch Lkw-Fahrer und bestimmte Handwerksgruppen.
00:04:12: Kommen wir nun zu dem was im Inneren des Nerven passiert wenn er eben gedrückt wird oder auf Zug beansprucht wird.
00:04:20: Der Nervus Onaris ist kein starres Kabel, er ist ein wendiges hochspezialisiertes Gewebe das auf Druck, Zug und Chemie reagiert.
00:04:31: Im Frühstadium kommt es zu einer sogenannten Reversibel also wieder herstellbaren Demoralisierung im Druckbereich.
00:04:39: Die Myolinscheiben sind so wie Schutzisolierungen bei einem Kabel und die sind für eine schnelle Erregungsleitung zuständig.
00:04:48: Wenn sie deformiert werden, dann sinkt die Nerv- und Leitgeschwindigkeit – das kann man auch messen, darauf kommen wir später – und klinisch äußert sich das eben mit diesem Kribbel, dass besonders bei Belastung also wenn man den Arm um die Neunzig Grad beugt oder sich im Aufstütz verstärkt wird.
00:05:06: aber es ist umkehrbar!
00:05:08: In dem mittleren Stadium wird die Kompression chronisch.
00:05:12: Es kommt zu sogenannten endoneuralen Fibrosel, das heißt also im Nerven kommt es zur bindegewebigen Vernarbung, eine Verdickung des Bindegewebes innerhalb des Nerven.
00:05:24: Die Aktione sind ja die einzelnen kleinen Kabeln selbstbeginnend zu leiden und die Diminalisierung, also die Schutzschicht wird stärker ausgedünnt, stärker geschädigt und das pflanzt sich natürlich auch dann im Inneren auf die Axone fort.
00:05:42: Und die Patienten berichten also über Gefühlsstörungen, die länger andauern, dann auch nur zusätzlich über nachlassende Griffkraft und auch über beginnende Atrophie, also über Muskelschwund in dem von der Nervus olinaris innovierten Handmuskeln.
00:06:01: Später dominiert die Axon-Degeneration Das heißt also die Kabel selbst, die kleinen dünnen Ederchen, also Nervenstrengen.
00:06:11: Die sind dann geschädigt und dann ist da auch wirklich keine Leitung mehr vorhanden.
00:06:17: Es kommt also keine Signale mehr durch weder von... unten nach oben, also die Gefühlsignale noch von oben nach unten.
00:06:26: Also die motorischen Signale.
00:06:28: und das äußert sich dann natürlich in einem ständigen Taubhalsgefühl und auch im Bild der sogenannten Krallhand.
00:06:36: Das heißt einer Hyper-Extension über Streckung der Grundgelenke und eine Beugung im Mittel- und Endgelenk des Ring- und Kleinfingers.
00:06:47: Und hier gilt dasselbe Prinzip wie beim Karpaltunnel Je länger der Nerv und der Druck bleibt, desto geringer die Chance auf vollständige Erholung nach eben zu einer Dekompression um einem Nervenbefreit.
00:07:01: Weil wenn der Nerven einen Schaden erlitten hat dann kann er sich nicht mehr erholen das Kabel sozusagen durch und dann müsste das kabel theoretisch entsprechend der Leitschiene wieder auswachsen was natürlich mit einer entsprechenden längeren Erholungszeit verbunden.
00:07:22: Und das klinische Bild, es gibt diese Silkus- und Laris relativ charakteristisch.
00:07:25: Das habe ich gerade versucht darzustellen aber es gibt auch Erkrankungen die ein ähnliches Bild vermitteln zum Beispiel im einen Bandscheibenvorfall der in der Höhe dann zwischen dem siebten Halswirbeln und dem ersten Brustwirbel besteht und dann eben auf die sogenannte C-Acht Nervenwurzel drückt oder eine Etage tiefer zwischen dem ersten und zweiten Brustwirbeln.
00:07:48: Und dann eben auch die sogenannten TH-I Nervenwurzeln drückt, aber auch das Terazik Outlet-Syndrom wo der Plexus irritiert wird und wir hatten ja schon vorher erwähnt dass aus diesem Plexuse brachial ist sich irgendwann auch der Nervus ordinaris bildet.
00:08:03: also auch da kann er Aber auch eine Polyneuropathie, dass also die Entstrengen des Nerven dann geschädigt sind aufgrund bestimmter Prozesse vorwiegend.
00:08:13: Das heißt also in Minderdurchblutungen zum Beispiel beim Diabetes aber auch der Tennisellenbogen kann Das Vortäuschen, vor allem wenn man eben nicht an den Nerv denkt und denkt okay das ist vielleicht doch ein Sehenproblem.
00:08:29: Und ich bedenke, dass im Taubheitsgefühl und solche Dinge Sehnen ja nicht machen können.
00:08:34: Das können eben nur nerven!
00:08:37: Man kann dann auch bestimmte Untersuchungen vornehmen die dann auch klar darauf hindeuten, dass eben ein Nerv geschädigt ist.
00:08:45: und da haben wir zum Beispiel so eine Formentzeichen.
00:08:49: Bei den Formentzeichen wird ein Blatt Papier zwischen Daumen und Zeigefinger festgehalten.
00:08:54: Und dann versuchen durch der Untersucher dieses Blatt-Papier, so ein bisschen wegzuziehen... ...und wenn dann der Patient versucht das Papier festzuhalten indem er halt den Finger, den Zeigefinger beugt oder den Daumen beugte, dass es sich nicht mehr flach halten kann.. ..dann ist er dem Zeichen dafür, dass ein Schaden vorliegt weil ihm der Alkdoktor Polizist zu... schwach ist und dann eben halt der Flexor Polizis Longus zu Hilfe kommen muss.
00:09:25: Dann gibt es noch das sogenannte Wartenbergzeichen, bei dem Wartenwerkzeichen ist eine unwillgeliche Abduktion des kleinen Fingers beim Strecken der anderen Finger.
00:09:36: also man sieht das ja manchmal im Kaffee trinken dass einer so den Finger abspreit.
00:09:40: Aber das Abspreize beim Kaffee trinken oder beim Halten der Kaffeetasse ist ja häufig willkürlich.
00:09:46: Aber wenn das unwillkürlich passiert, gut dann ist es ein Zeichen dafür dass vielleicht der Nervus und Naves im Sulcus eingeklemmt ist.
00:09:56: Dann haben wir auch noch den sogenannten Ellenbogenflexions-Test.
00:10:00: Wir hatten ja schon gesagt Der Nerv wird ja auch auf Zug beansprucht, wenn wir eben den Ellenbogen beugen.
00:10:07: Und das kann man natürlich auch als Test benutzen.
00:10:09: Man lässt den Patienten in Ellenboggen beugen über neunzig Grad und das Ganze halt für sechzehn Sekunden.
00:10:15: Wenn er dann nach einer bestimmten Zeit schon merkt, oh jetzt kribbelt es in meinen Fingern oder ich habe ein Top-Alsgefühl, dann weiß man, dass ist die Ursache, dass der Nervus und Aris im Sulcus überdehnt wird.
00:10:28: Dann haben wir auch das Bild des Muskelschwunds, und zwar vorwiegend die sogenannten Muskeli interossi dorsalis.
00:10:36: Das sind die, die zwischen den Fingern sind.
00:10:39: Und wenn dort eben das Ganze so ein bisschen im Handrücken eingefallen ist dann ist natürlich auch ein Zeichen dafür dass dort eben keine Signale mehr an den Muskeln ankommen und dadurch der Muskel halt einfach schwindet weil er denkt er wird nicht mehr gebraucht.
00:10:56: Wenn wir dann also durch die Alarmlese, so durch die Schilderung des Patienten über seine Symptome und wann sie eben auftreten den Verdacht haben auf ein Sulkusonaris.
00:11:08: Wenn wir auch unseren entsprechenden Tests durchgeführt haben, denen Verdacht erhärtet haben, dann wollen wir natürlich auch die Diagnose richtig mal sagen Ding festmachen.
00:11:18: Und dazu kann man bestimmte Untersuchungen machen die Neurophysiologie.
00:11:28: Das heißt, wir können die Nervenleitgeschwindigkeit messen.
00:11:32: Das ist ein sehr gutes Instrument und normalerweise ist der Nerven-Leitgeschwindlichkeit so über fünfzig Meter pro Sekunde.
00:11:40: Und wir können dann den Nerven Leitgeschwendigkeit in dem Sulkus also über dem Ellenbogen ganz genau bestimmen über eine Strecke von fünf Zentimetern um zehn Meter pro Sekunde gesunken ist, also ich irgendwie bei vierzig befinde.
00:11:58: Dann geben wir von einer mittelgradigen Schädigung des Nerven aus und wenn die sogar unter dreißig gesunken sind dann gehen wir von der schwerwiegenden Schädung des Nerfen aus Und dann haben wir auch die Möglichkeit, ein sogenanntes Elektromiogramm durchzuführen.
00:12:15: Das ergänzt halt die Nervenleitgeschwindigkeit und da werden in Muskeln so kleine Nadel-Elektroden gesteckt und dann wird die Muskelaktivität gemessen – also der Patient soll an bestimmten Muskeln anspannen und man kann dann entsprechend sehen ob eine ausreichende Aktivierung erfolgt.
00:12:35: Man kann auch sehen, ob vielleicht spontan Entladungen da sind Und dies ist natürlich auch immer ein Zeichen dafür, dass der Nerv geschädigt ist.
00:12:43: Warum sollte er plötzlich Signale geben, wo die gar nicht gebraucht werden?
00:12:48: Das sind also dann Dinge, die halt im Nerven geschehen, weil diese normale Kontrolle nicht mehr vorhanden ist, weil eben in dem Kabel die Signale nicht korrekt verarbeitet werden und dann in solchen spontanen Entladungen entstehen.
00:13:04: Dann kann man auch noch mal schauen, der Nerv wird nicht schon gesagt.
00:13:07: Der Nerv kann auch verdicken weil natürlich ein bisschen anschwillt wenn er da irgendwo gequetscht wird.
00:13:12: das gibt man ja auch von den Fingern, ne?
00:13:14: Wenn ich mir irgendwie einen Ehrring da habe, der ein bisschen zu fest drauf sitzt und dann ist der Finger geschwellen, dann kriege ich den Ehring nicht einmal richtig drauf weil eben das atelle Blut in den Finger reingeht aber dass es wieder rauskommt Und so ähnliches beim Nerven auch, wenn der eben da eingeengt wird.
00:13:31: Dann kann er eben anschwellen und ich kann dann halt die Querschnittsfläche messen und man geht davon aus, wenn die Querschnitzfläche so größer als zehn Quadratmillimeter ist, dann ist das halt schon doch deutlich pathologisch also im deutlichen Hinweis auf eine Schädigung des Nerven.
00:13:53: Und dann ergibt sich natürlich die Frage, wenn ich jetzt halt die Diagnose sulcus ulnaris Gefästigt habe, also ich habe halt die Alamnese stimmt.
00:14:03: Ich habe mal eine Test durchgeführt Die haben die Alaminese erhärtet.
00:14:07: Ich hab dann meine elektrophysiologischen Messungen gemacht.
00:14:10: Die haben auch gezeigt dass den Nerven der jetzige Schwindigkeit deutlich erniedrigt ist.
00:14:14: sie haben gezeigt das spontanen Entladung in dem von dem nerven versorgten Muskeln entstehen.
00:14:20: und ich habe da noch einen Ultraschall durch geführt Der zeigt dass der Querschnitt vergrößert hat, dass der Nerv geschwollen ist.
00:14:27: Und nun ergibt ihr euch die Frage, was mache ich jetzt?
00:14:30: Wie kann ich den Patienten helfen.
00:14:33: Im Frühstadium werden wir gesagt wenn die Nervenleitgeschwindigkeit so bei vierzig Meter pro Sekunde liegt dann kann man natürlich konservativ arbeiten.
00:14:42: und konservativ bedeutet Ich kann den Patienten erstmal eine Schiene geben nachts das eben den Arm nicht beugt, dass der Arm ein bisschen gestreckt hält Dann habe ich halt nicht mehr diese Beansprung auf Zug dem Patienten Britze geben, so ein Gemisch aus Cortison und lokalen Anastetikum in den Kubital-Tunnel.
00:15:06: Ich kann das Ganze unter Ultraschaltkontrolle machen was dann relativ sicher ist.
00:15:11: Das führt natürlich auch zu einer Abspellung des Nerven.
00:15:13: als Cortison dann halt abspellend wirkt dadurch der Nerv wieder mehr Platz im Kapitaltunnel verschwindet auch die Symptomatik, zumindest vorübergehend.
00:15:24: Man kann nie sagen wie lange das anhält.
00:15:26: man muss natürlich auch eine Anpassung des täglichen Arbeitens dann auch durchführen dass man eben bei bestimmten Schreibarbeiten schauen ist man nicht so sich auf den Ellenbogen aufstützt und versucht halt nicht ständig in den Arm zu bräugen also dass wir nicht auch gewährleistet seien weil sonst natürlich klar würde es ziemlich schnell wieder in den ursprünglichen Zustand zurückkehren.
00:15:47: Dann gibt es noch die sogenannte AXOMERA, da haben wir ja schon mehrere Podcasts gehalten.
00:15:51: Diese bioelektrische Stimulationstherapie wo so kleine Sonden eh nicht von Akkupunkturnadeln entlang des Nerven platziert werden und dann eben ein entsprechender undulierende Strom angeschlossen wird über einen kleinen Computer geregelt wird.
00:16:06: Dadurch entsteht ein elektromagnetisches Feld was letztendlich auch dazu führt dass eben einerseits der Nerv so ein bisschen beruhigt wird, also moduliert wird.
00:16:15: Dass er eben diese Schmerzsignale nicht mehr weiterleitet.
00:16:17: aber wir wollen ja nicht nur den Schmerzen unterdrücken sondern wir wollen auch schon eine sogenannte kausale Behandlung durchführen und das ist eben dass der Nerv dann auch etwas abspült.
00:16:27: Also bestimmte Entzündungsprozesse wenn dann auch gehemmt und es führt dann auch zu einer Absperrung des Nerven wo wir dann auch eine kausal Therapie d.h.
00:16:36: Ursache beseitigen durchführen.
00:16:39: Aber es bleibt die Enge bestehen, sodass natürlich auch da wenn eben die Lebensgestaltung sich nicht ändert das Risiko besteht dass irgendwann Beschwerden wieder zurückkehren.
00:16:51: Ja und was machen wir?
00:16:53: Wenn die konservative Therapie versagt hat beziehungsweise wenn der Schaden am Nerven doch so ausgeprägt ist, dass man letztendlich doch aktiv werden muss um eben Funktionen wieder herzustellen wenn beispielsweise bereits Lehmungen eingetreten sind, wenn Muskelschwund eingeteten ist.
00:17:12: Dann gilt es darum schon aktiv zu sein und den Nerven zu entlasten.
00:17:18: Und das kann natürlich nur operativ erfolgen.
00:17:22: Die Operation ist relativ einfach.
00:17:25: Es ist jetzt keine komplizierte Operation.
00:17:28: Es geht ja darum dieses Band was über dem Kanal liegt zunächst zu durchtrennen.
00:17:35: Das heißt man macht einen entsprechenden Schnitt von drei vier Zentimetern über dem Ellenbogen, sucht den Nerven auf wo er in den Kanal eintritt und dann kann man das Band in der gesamten Länge durch trennen.
00:17:50: Wo der Nervter wieder aus dem Kanal austritt.
00:17:53: Dann hat man diese Enge beseitigt und die Nerven dekomprimiert.
00:18:00: Operation mit Freilägung des Nerven in Situ, also eine Insitodekompression.
00:18:07: Gegensatz dazu gibt es auch noch die sogenannte anteriore Transposition das heißt eine Verlagerung des nerven aus dem Kobital-Tunnel heraus, weil es besteht natürlich auch so ein bisschen die Annahme dass wenn ihr im Kobital Tunnel bleibt dann wird er natürlich weiterhin auf Zugbeanspruch.
00:18:28: Wenn ich in den Armen beuge ist jetzt bin ich mal eingehängt aber diese Zugbe ansprungen bleibt.
00:18:33: Die kann dann auch wieder zu Problemen führen in den meisten Fällen nicht.
00:18:36: deshalb ist diese Transposition den Rezidiven letztendlich vorbehalten.
00:18:42: Das heißt also, es ist eine Operation gemacht worden mit einer Insitodekompression.
00:18:47: danach kann man das leider wieder zu Erneuten beschwerden.
00:18:50: Ja dann kann ich also wie gesagt den Nerven verlagern.
00:18:55: Ich nehme ihn aus diesem Kapitaltunnel heraus und bilde letztendling so eine neue Rinne oder Scheide-Subcutan Muskulatur, wo etwas umwandelt wird.
00:19:09: Damit ihr nicht wieder zurück in diesen Kubitaltonnel rutscht.
00:19:14: Da muss er letztendlich dann auch irgendwie ein bisschen festgehalten werden, dass er diese Position behält und wenn ich ihn an den Beugen der Nerven nicht gestretzt würde im Kubitaltonnen Nach der Operation ist dann auch Geduld angesagt, weil je nachdem wie schwer der Schaden des Nerven war, ist auch entsprechend das Erholungspotenzial.
00:19:38: Das heißt also wenn der Schad nicht so groß war, dann erholt sich der Nerv schon relativ schnell meistens die Schmerzen zunächst weg während Funktion etwas länger braucht, weil eben die entsprechenden Nervenfasern längere Zeit brauchen, um sich wieder zu erholen bzw.
00:19:55: wenn sie zu stark geschädigt sind dann müssen sogar Nervenfasern entschlankt in der Rinde die halt durch die nerven Scheide gebildet wird auch wieder zum Zielorgan das heißt den Muskeln wachsen und das kann schon Monate wenn nicht gar ein zwei Jahre dauern.
00:20:14: Sensibilitätsstörungen brauchen auch häufig deutlich länger, können auch Wochen bis Monate dauern.
00:20:21: Es kann sogar ein Restdefizit bleiben eine Taubezone beziehungsweise nicht die volle Kraft zurückkehren.
00:20:33: also letztendlich ist es schon entscheidend wann die Operation durchgeführt wird.
00:20:39: Es geht ja nicht darum möglichst früh zu operieren, sondern es geht darum zum richtigen Zeitpunkt zu operiere.
00:20:46: Das heißt wir noch keine axonalen Schäden da sind!
00:20:50: Dann ist eben die Erholung in einem absehbaren Zeitraum möglich.
00:20:54: Ist zwar auch nicht garantiert, aber die Chance ist sehr hoch.
00:20:57: wenn man im Spätsstadium operiert, wenn bereits Atrophien vorhanden sind, wenn noch wirklich permanente morphologische Schäden am Nerven vorhande sind dann ist natürlich das Erholungspotenzial deutlich geringer und natürlich auch ein Risiko für bleibende Schäde.
00:21:15: Also, das Zirkus onaris steht exemplarisch wie ein Prinzip, dass letztendlich diesen gesamten Podcast hier prägt.
00:21:23: Das Motto des Podcasts ist ohne Nerven kein Schmerz.
00:21:27: Deshalb gibt es hier eine Nerven und es geht darum dieser Nerv leidet weil er eingeengt ist Und es geht natürlich auch darum die beste Methode anzubieten um eben dieses Problem zu beseitigen.
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